![]() |
INFO
|
Eine kleine “Killergeschichte”
“Mit dem Spion kannst Du den Marschall schlagen, aber wenn ich mit meinem “X” Deinen Spion schlage, bist Du weg! Alles klar?” – “O.k., lass es uns einfach mal spielen…”
Es
war ein heisser Sommersonntagnachmittag, an dem ich mit meinem Cousin Sascha
zum erstenmal die 40 Figuren auf dem Schlachtfeld positionierte. Bereit
fuer die grosse Schlacht. Ein netter Zeitvertreib auf der schattigen Terasse
mit kuehler Limonade, Chips und wenig Strategie, glich doch die Aufstellung
eher einer wilden Barbarenhorde als die einer durchdachten roemischen Legion.
Angriff der Hunnen!
Doch
nach den ersten paar Schlachten wuchs das Interesse, Tricks und kleine
Kriegslisten wurden ausgedacht, um den Gegner ins offene Messer rennen
zu lassen oder ihn mit Hannibals Elefanten zu ueberrollen.
Ins
Rollen kam der Kampfgeist und das Fahnenfieber verbreitete sich schneller
als die Pest in die benachbarten Markgrafschaften. Heere fuehrten wilde
verherende Schlachten mit Speeren und Lanzen, bis sich 1992 dann 6 Weiler
Edelmaenner zusammenfanden, um eine organisatorische Allianz und Konvention
unter dem Namen “Fahnenkiller” zu vereidigen: Rene Winzer, Christian Beil,
Dirk Fuchs, Juergen Anders, Kay Hengstler und Sascha Woehrle. Letzterer
nahm die Fahnenfuehrung unter sich. Einheitlich beschlossen wurde die Austragung
von vier Turnieren pro Jahr, in denen der grosse Sieger ueber die vier
Jahreszeiten hinweg ausgemacht werden sollte.
Damit
war der Stratego-Club Fahnenkiller Weil am Rhein geboren und eine
neue Aera began.Dem Sieger winkten Ruhm und Ehre, verkoerpert von einem
begehrten Pokal.
Von
nun an wurden richtige Strategien entwickelt: starke Abwehrmauern, gezielte
Stoesse in die gegnerischen Reihen, Intriegen oder einfach nur Kamikazeangriffe
verhalfen den Strategen ueber Jahre hinweg in familiaerer Umgebung zu glohreichen
Eroberungen der Fahnen.
Bis
sich dann 1999 die Fahnenkillerzeiten aenderten:
Feldmarschall
S. Woehrle, der schon den Untergang der Allianz befuerchtete, weil sich
aus mangelndem Interesse eine allgemeine Unlust oder Kriegsmuedigkeit ueber
die Spieler legte, spuerte mit seinem Fahnenkillerinstinkt neue Hochburgen
im Strategoland auf, die es zu stuermen gab.
Mit frischgewetzten Fahnen und gestaerkten Strategien machte sich somit eine Handvoll “Killer” auf Einladung des Bochumer Gesandten Matthias Ruch auf, an der DM99 in Herne ihre Existenz mit Erfolg zu behaupten. Es folgten weitere Turniere, wie z. B. das Bochumer Open. Durch die auswaertigen Turnieren hat der Stratego-Club Fahnenkiller Weil am Rhein einen gewaltigen Schritt gemacht, um seinem Namen nicht nur auf nationaler Basis, sondern in Zukunft auch auf internationalen Strategoschauplaetzen alle Ehre zu machen…und die naechste Generation wird schon sorgfaeltig darauf vorbereitet
Kay
Hengstler im Jahre 2000 n.Chr.
Die Fahnenkiller Weil am Rhein heute:
Der
Club hat ca. 15 aktive Mitglieder. Wir haben Mitglieder
aus ganz Baden-Württemberg, die Kernspieler kommen aber aus
Weil am Rhein.
Wie
eh und je veranstalten wir im Jahr 4 Turniere. Der Beste aus diesen 4 Turnieren
wird zum Grandslamsieger gekürt.
Zusammen
mit Stratego-Deutschland kümmern wir uns um alle Stratego-Spieler
im Süddeutschen Raum und Veranstalten seit 1999 die Baden-Württembergischen
Meisterschaften.
Seit
2000 ist das Winterturnier im Dezember ist ein offenes Turnier, welches
auch für die Weltrangliste zählt.
STRATEGO-Club
Fahnenkiller Weil am Rhein 1992:
Postadresse:
Markgrafenstr. 10, 79591 Eimeldingen
Die Original-Stratego-Regeln und die Regeln für Barrage (Kurzstratego) finden sie unter Regeln.
Unter Download gibt´s die Original-Stratego-Brettspielanleitung von Jumbo.
WEGBESCHREIBUNG
NACH WEIL AM RHEIN: